Wild Friday Night

FUN IM STAHLBAD

Regie:
(Franco) Castellano/Pipolo (i. e. Giuseppe Moccia) | Nando Cicero
Jahr:
1978 | 1977
Land:
I



ONKEL ADDI – GIB DEM FÜHRER SAURES:

Originaltitel:
ZIO ADOLFO, IN ARTE FÜHRER
BUCH:
Castellano & Pipolo
KAMERA:
Giancarlo Ferrando
MUSIK:
Carlo Rustichelli
MIT:
Adriano Celentano, Claudio Bigagli, Franco Bastien, Giuseppe Diamanti, Amanda Lear

LÄNGE:
89 min
FORMAT:
Farbe, 35mm
FASSUNG:
deutsche Fassung

DIE LETZTEN HEULER DER KOMPANIE:

Originaltitel:
LA SOLDATESSA ALLA VISITA MILITARE
BUCH:
Nando Cicero, Francesco Milizia, Annie Albert, Michele Gammino
KAMERA:
Giancarlo Ferrando
MUSIK:
Piero Umiliani
MIT:
Edwige Fenech, Renzo Montagnani, Florenzo Florentini, Alvaro Vitali, Michele Gammino

LÄNGE:
83 min
FORMAT:
Farbe, 35mm
FASSUNG:
deutsche Fassung

Zwei sehr abstruse Beispiele für die Nonchalance der italienischen Komödie aus den 1970er-Jahren – dem Jahrzehnt, in dem das Genre ganz besondere Blüten trieb: Kein Geringerer als Adriano Celentano performt in ONKEL ADDI in einer Doppelrolle als linientreuer SS-Offizier und erfolgloser Sprengstoffanarchist. Damals wie heute stellt der – nennen wir es sorglose – Umgang mit Zeitgeschichte durch italienische Spaßmacher, die etwa das Geheimnis von Hitlers »magnetischem Blick« enthüllen, eine kleine Herausforderung für das Geschmacksempfinden dar. Derart sch(m)erzbefreit geht es mit einer Militärklamotte weiter, in der Giallo-Göttin Edwige Fenech den Männern in Reih und Glied Kopf und andere Körperteile verdreht. Ein stählerner Angriff auf die Lachmuskeln, nur echt in deutscher Kalauersynchro! (Florian Widegger)