Surviving Images

FAMILIENTAG IM HAUSE PRELLSTEIN

Regie:
Hans Steinhoff
Jahr:
1927
Land:
D

PRODUKTION:
Rex-Film AG, Berlin
PRODUZENT:
Lupu Pick
BUCH:
Viktor Klein, nach dem gleichnamigen Stück von Anton und Donat Herrnfeld
KAMERA:
Curt Courant
MIT:
Szöke Szakall, Erika Glässner, Siegfried Arno, Paul Morgan, Anton Herrnfeld, Fritz Spira, Ilka Grüning, Max Ehrlich, Karl Ettlinger, Oskar Sima

LÄNGE:
73 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
deutsche Zwischentitel
Mit Live-Musikbegleitung von Gischt (Ursula Winterauer)

FAMILIENTAG IM HAUSE PRELLSTEIN versammelt jüdische Komiker in einer im Berliner jüdischen Milieu angesiedelten Filmgroteske, die ihresgleichen sucht. Der Film handelt vom leidenschaftlichen Kartenspieler Sami Bambus, der, um seine Schulden loszuwerden, seinen eigenen Tod inszeniert. Aus Rache am verhassten Cousin seiner Frau setzt er diesen als Universalerben ein. Die geldgierige Familie will das Testament nicht akzeptieren und pocht auf ihren Anteil. Konspirative Sitzungen, Feilscherei und verwegene Verhandlungen sind damit eröffnet … Der Stoff basiert auf dem gleichnamigen Bühnenstück der Herrnfeld-Brüder (Premiere 1905) und war heftig umstritten. Jüdische Organisationen sahen die klischeehaft überzeichneten jüdischen Charaktere als Verhöhnung und dadurch geeignet, antisemitische Vorurteile zu schüren. (Armin Loacker)