Bernhard Wicki

ES GESCHAH AM 20. JULI

Regie:
G. W. Pabst
Jahr:
1955
Land:
BRD

BUCH:
Werner P. Zibaso, Gustav Machatý
KAMERA:
Kurt Hasse
MUSIK:
Johannes Weis-senbach
MIT:
Bernhard Wicki, Karl Ludwig Diehl, Carl Wery, Kurt Meisel, Erik Frey

LÄNGE:
78 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
deutsche Originalfassung

Es sind zwei Zufälle, die Adolf Hitler am 20. Juli 1944 vor dem Tod in der »Wolfsschanze« bewahren: Erst wird Oberst Graf von Stauffenberg, Kopf der Operation »Walküre«, beim Schärfen der Sprengladung gestört, später schiebt ein Offizier die präparierte Aktentasche von Hitler weg ans Ende des Besprechungstisches. Die Bombe detoniert zwar, verfehlt aber ihr Ziel, und als Stauffenberg drei Stunden später in Berlin eintrifft, wo die Mitverschwörer bereits an der Umsetzung ihrer Umsturzpläne arbeiten, geht er vom Ableben des Führers aus. Bis ihn die entsetzliche Nachricht erreicht: Hitler lebt … Unmittelbar nach DER LETZTE AKT dreht Pabst diese erste minutiöse Chronik des gescheiterten Attentats und setzt dessen Ereignisse semidokumentarisch um. (red)