NACHBILDER

DIE PAPIERENE BRÜCKE

Regie:
Ruth Beckermann
Jahr:
1987
Land:
A

BUCH:
Ruth Beckermann
KAMERA:
Nurith Aviv
SCHNITT:
Gertraud Luschützky
MIT:
Betty Beckermann,
Salo Beckermann, Herbert Gropper, Robert Schindel, Willi Stern, Rabbi Wassermann

Läng:
95 min
Format:
Farbe, DCP
Fassung:
Deutsche Originalfassung


Vorfilm:
VORFILM
Regie:
Johannes Rosenberger
Jahr:
1988–91
Land:
A

Länge:
3 min
Format:
s/w, 16mm
Fassung:
ohne Dialog

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Beckermanns Reise durch die eigene Familiengeschichte wird zu einer Reise nach Israel und Osteuropa, wo die Landschaft noch immer von der Verfolgung und Vernichtung der Juden zeugt und zugleich zu einer Erzählung wird über die Geschichte der Juden in Mitteleuropa. In den tagebuchartig montierten Aufzeichnungen sucht sie nach Antworten auf die Frage nach der eigenen Identität – und legt dabei den Blick frei auf die österreichische Gegenwart im Zuge des Waldheim-Wahlkampfs, wo sich virulenter Antisemitismus und die Scheuklappen vor der Geschichte auf offener Straße entladen.

 

In Johannes Rosenbergers Kurzfilm dient eine Aktion 50 Jahre nach dem »Anschluss« als Basis für ein »Lied für Kurt Waldheim«: Ein Statement zu Nationalismus, Vergangenheitsbewältigung und akuten faschistoiden Tendenzen. (Florian Widegger)