1948 – ÖSTERREICH ZWISCHEN GESTERN UND MORGEN

DER HIMMLISCHE WALZER

Regie:
Géza von Cziffra
Jahr:
1948
Land:
A

BUCH:
Géza von Cziffra
KAMERA:
Ludwig Berger
MUSIK:
Alois Melichar, Ludwig Schmidseder
MIT:
Elfie Mayerhofer, Paul Hubschmid, Inge Conradi, Curd Jürgens, Paul Kemp, Gretl Schörg, Petra Trautmann, Hans Olden, Fritz Imhoff, Theodor Danegger, Inge Egger

LÄNGE:
93 min
FORMAT:
s/w, DCP
FASSUNG:
deutsche Originalfassung
DO 4.10.:  Freier Eintritt für FAA-Clubmitglieder.

Mit der Nachkriegsnot ist es scheinbar soweit vorbei, dass man sich endlich so profanen Dingen wie der Mode halbwegs schamlos zuwenden kann: Die WELT IM FILM zeigt, welche Trends im Kommen sind, während Géza von Cziffra, neben Hubert Marischka das Routinier-Urgestein der Stunde, eine Musikkomödie zum Thema vom Stapel lässt. Interessant (um das WELT-IM-FILM-Lieblingswort für alles gegenwärtig Bedeutsame zu verwenden) ist der religiöse Aspekt der Geschichte: dass es um Engel geht, die fesch ausschauen wollen – was man gut als Parodie sehen kann auf die Frömmigkeit im Kino dieser Jahre. Toll sind die haarsträubenden Kapriolen der Handlung: da reißen Couturiers Engelsflügel im Geschmacksverirrungszorn ab, werden himmlische Boten zu irdischen Bühnenstars … Chapeau, mit Knicks! (Olaf Möller)