Axel Corti

DAS EINE GLÜCK UND DAS ANDERE

Regie:
Axel Corti
Jahr:
1980
Land:
BRD

BUCH:
Knut Boeser, Axel Corti
KAMERA:
Charly Steinberger
MUSIK:
Peter Zwetkoff
MIT:
Suzanne von Borsody, Peter Simonischek, Hans Brenner, Erika Skrotzki

LÄNGE:
128 min
FORMAT:
Farbe, digital
FASSUNG:
deutsche Originalfassung
FR 14.12.: Eröffnung und Buchpräsentation
Freier Eintritt für FAA-Clubmitglieder

Ein Film inmitten von Gegensätzen und Teilungen: Berlin – Ost und West, städtisches Bürgertum – ländliche Kernigkeit. Die größte Kluft von allen herrscht zwischen Mann und Frau. Es beginnt als eine Sommerliebelei, eingebunden in die Nachkriegswirrungen. Helene trifft im Urlaub in Steyr auf Jutz, die beiden verlieben sich, er folgt ihr sogar nach Berlin. Doch ihre Familie ist gegen die Verbindung. Sie geht zu ihm aufs Land, spürt aber auch Zuneigung zum Freund des Vaters, der in seiner Firma Blasinstrumente baut: »Musik wird immer gespielt – egal, wer den Ton angibt.« Immer mehr reißt es sie zwischen den beiden Männern hin und her, bis sie schließlich erkennt, dass ihr das eine Glück ohne das andere nichts bedeutet. Ein faszinierender und höchst konzentrierter Film: Cortis intimstes Meisterwerk. (Florian Widegger)