Punk Cinema

ATEMNOT

Regie:
Käthe Kratz
Jahr:
1984
Land:
A

BUCH:
Peter Turrini
KAMERA:
Christian Berger
MUSIK:
Konstantin Wecker, Dead Nittels
MIT:
Henriette Cejpek, Hilde Berger, Johannes Silberschneider, Maria Martina, Andreas Vitásek

LÄNGE:
97 min
FORMAT:
Farbe, 16mm
FASSUNG:
deutsche Originalfassung
In Anwesenheit von Christian Schreibmüller (Literat, Hausbesetzer)

Käthe Kratz, in den 1970ern erste Regiestudentin der Filmakademie und mit Margareta Heinrich Speerspitze der Aktion Filmfrauen, wurde durch die ORF-Serie LEBENSLINIEN zur Grande Dame des sozial engagierten österreichischen Kinos. In ATEMNOT widmet sie sich in der zerfallenden Gassergasse dem Phänomen Punk, und das ganz anders und testosteronbefreiter als Franz Novotny in EXIT oder Dieter Berner in ICH ODER DU. Zwei junge Werther beiderlei Geschlechts landen nach Suizidversuchen auf der Baumgartner Höhe. Sie finden Sinn und Liebe zwischen Polizeiräumung, Existenzgeschwafel und Headbanger-Konzert in der Subkultur. Neben dem etwas, ähm, überraschenden Konstantin Wecker spielen dort auch die Wiener Punkikonen Dead Nittels. (Paul Poet)