1948 – ÖSTERREICH ZWISCHEN GESTERN UND MORGEN

ANNI

Regie:
Max Neufeld
Jahr:
1948
Land:
A

BUCH:
Harald Röbbeling, nach einer Vorlage von Max Neufeld
KAMERA:
Walter Riml
MUSIK:
Alois Melichar, Robert Stolz (Lied), Peter Wehle (Lied)
MIT:
Elfie Mayerhofer, Siegfried Breuer, Josef Meinrad, Lotte Neumayer, Annie Rosar, Theodor Grieg, Hilde Jaeger

LÄNGE:
93 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
deutsche Originalfassung

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Ellipsen, Jahre wie Erinnerungs-, Schwarze Löcher, stehen im Zentrum einiger Filme von 1948 – offenbar fundamental animiert von der Idee des Dezenniensprungs (was da alles zum ersten Mal wieder stattfand seit ’38!). In diesem Belle-Époque-Stück geht es um die Zeit zwischen der Verführung der jungen Anni durch den Pianisten Radkofsky und ihrem Wiedersehen Jahre später. Viel hat sich verändert in ihrem Leben – aber auch die Gefühle für einen Herrenreitertyp, der die Damen zu nehmen beliebt, wie sie sich ihm hingeben? Was tut die Zeit mit den Menschen? Was tat das Arbeiten außerhalb Österreichs mit Max Neufeld, der mit diesem Werk in seine Heimat zurückkehrte – und sich dort, will man der Frostigkeit dieser »Wiener Ballade« glauben, wie ein Fremder fühlte … (Olaf Möller)