1948 – ÖSTERREICH ZWISCHEN GESTERN UND MORGEN

AN KLINGENDEN UFERN

Regie:
Hans Unterkircher
Jahr:
1948
Land:
A

BUCH:
Alexander Lernet-Holenia, nach seiner gleichnamigen Filmnovelle
KAMERA:
Hans Staudinger
MUSIK:
Theodor Berger, Ernst Kreal sowie Beethoven, Chopin, Liszt, Mendelssohn
MIT:
Marianne Schönauer, Curd Jürgens, Cäcilie Kahr, Otto Tressler, Karl Skraup, Hans Unterkirchner, Elisabeth Markus, Hugo Gottschlich

LÄNGE:
91 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
deutsche Originalfassung

1943: Maria, eine Krankenschwester, verliebt sich in Stefan, einen verwundeten Soldaten, im Zivilleben Maler. 1944: Maria erhält die Mitteilung, dass Stefan gefallen sei. In ihrer Not kümmert sich der Komponist Alexander um sie, der gleichzeitig mit Stefan um sie geworben hat. 1947 heiraten sie. Doch dann taucht der tot geglaubte Stefan wieder auf … Und das ist nur knapp die Hälfte des Figurenkosmos, nur eine Ahnung der Vielfalt von Zeitproblemen, die Hans Unterkircher (in Personalunion als Produzent-Regisseur-Darsteller!) hier zur Sprache bringt. AN KLINGENDEN UFERN ist eine kuriose Mischung aus zwei der wichtigsten Genres jener Zeit: dem Heimkehrer-Drama und dem Religionsfilm, spielt die zweite Hälfte doch in einem Kloster, mit dessen Abt als einer Schlüsselfigur und der Realisierung eines Heiligenbildes als Handlungsmovens. (Olaf Möller)