UNERWÜNSCHTES KINO II: DEUTSCHSPRACHIGE EMIGRANTENFILME 1934–1937

4 ½ MUSKETIERE

Regie:
Ladislaus (László) Kardos
Jahr:
1935
Land:
H/A

BUCH:
Felix Joachimson, Karl Noti (Károly Nóti)
KAMERA:
Stefan (István) Eiben
MUSIK:
Nikolaus (Miklós) Brodszky
MIT:
Szöke Szakall, Otto Wallburg, Felix Bressart, Ernst (Ernö) Verebes, Annemarie Sörensen, Karl Huszár-Puffy

LÄNGE:
72 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
deutsche Originalfassung

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Der arbeitslose Musiker Fritz vertritt kurz seinen Freund, den bekannten Radiosänger Doratti, und kommt so in Kontakt mit Annie, die wegen eines Autogramms bei ihm vorstellig wird. Beide verlieben sich ineinander. Sie wähnt allerdings Fritz als den Star, der wiederum durch eine Verkettung von Umständen die Verwechslung nicht aufklären kann. Fritz’ »Doppelleben« geht so lange gut, bis die Verlobung des Sängers durch die Presse geht … Kein zweiter Film des Unerwünschten Kinos kann mit einem so dichten Ensemble herausragender, emigrierter Kabarett- und Unterhaltungsstars aufwarten wie diese klassische musikalische Verwechslungskomödie. Aktionsbetonte Situationskomik, wobei reale Ängste der Zeit – Arbeitslosigkeit, Wohnungsverlust – nicht ausgespart bleiben. (Armin Loacker)