UNERWÜNSCHTES KINO

Neue Ausstellung im METRO Kinokulturhaus

Am 17. Oktober wurden die neue Ausstellung »Unerwünschtes Kino. Vertriebene Filmschaffende in Wien und Budapest 1933–1938« und die begleitende zweiteilige Retrospektive im METRO Kinokulturhaus eröffnet. Die Ausstellung spannt den Bogen von der Vertreibung Filmschaffender aus Deutschland 1933 bis hin zur den bewegenden Einzelschicksalen in und nach der Emigration. Zahlreiche Fotografien, Briefe, Zeitzeugnisse und Filmsequenzen stellen 28 Persönlichkeiten und 11 Filme des Unerwünschten Kinos vor.

 

Das Filmarchiv Austria hat in jahrelangen internationalen Recherchen das Thema wissenschaftlich aufgearbeitet und einen entsprechenden Sammlungsschwerpunkt im Haus etabliert. Mit der aktuellen Ausstellung und der Retrospektive wird diese entscheidende Phase der österreichischen Filmgeschichte erstmals einem breiteren Publikum vermittelt. Die begleitende Publikation »Unerwünschtes Kino. Deutschsprachige Emigrantenfilme 1934–1937« von Armin Loacker wird am 4.12. zur Eröffnung des zweiten Teils der Retrospektive präsentiert.


Unerwünschtes Kino

Ausstellung 18.10.2019–31.1.2020
Retrospektive Teil 1 18.10.–2.12.2010
Retrospektive Teil 2 4.12.2019–7.1.2020

Kurator_innen

Ausstellung: Anna Högner, Armin Loacker
Retrospektive: Florian Widegger (Teil 1), Armin Loacker (Teil 2)

Öffnungszeiten

Täglich von 14:00 bis 21:00

Ausstellungs- und Spielort

METRO Kinokulturhaus
Johannesgasse 4, 1010 Wien
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