Ulrich Seidl

Eröffnung der Retrospektive

»Niemand ist vor Ulrich Seidl sicher«, so der selbst skandalerprobte John Waters über seinen österreichischen Regiekollegen. Seine Filme fordern heraus und fördern zutage, was man eigentlich gar nicht sehen, geschweige denn wirklich wissen will. Dennoch zwingt Seidl sein Publikum, sich zum Gezeigten zu verhalten: Nicht zuletzt darin liegt die ungebrochene Faszination seines von Beginn an umstrittenen Werks.

 

Bis 4. März macht Ulrich Seidl in der ersten Retrospektive seit über 20 Jahren nun das METRO Kinokulturhaus unsicher. Einen fulminanten Auftakt in Anwesenheit des Regisseurs sowie zahlreichen MitstreiterInnen und Gästen gab es am 20. Jänner mit seinem ersten Spielfilm HUNDSTAGE, der 2001 in Venedig für internationale Anerkennung – und Aufregung sorgte.

 

Der Tauchgang in die Untiefen der österreichischen Seele wird begleitet von einem Rahmenprogramm mit Ulrich Seidl wie noch nie, einer Podiumsdiskussion sowie vier von Seidl ausgewählten Carte-blanche-Filmen.


Ulrich Seidl – das Gesamtwerk

Retrospektive vom 20. Jänner bis 4. März 2023

Fotos: © Severin Dostal