2018 Besucherrekord
im Filmarchiv Austria

Mit 57 205 Besuchern avancierte das Jahr 2018 zum bisher erfolgreichsten in der Geschichte des Filmarchiv Austria. Bereits zum dritten Mal hintereinander ist es gelungen, die Rekordzahlen des Vorjahres (2017: 52 808 Besucher) zu übertreffen. Die Zielsetzung, mit dem 2015 neu eröffneten Metro Kinokulturhaus eine nachhaltige spartenübergreifende Positionierung des Hauses (Film + Ausstellung) auch als Plattform für den österreichischen Film zu leisten, ist bereits nach drei Jahren eingelöst worden. 2018 wurden nicht weniger als 462 Vorstellungen mit österreichischen Filmen gezeigt, womit das Metro Kinokulturhaus bundesweit die Spielstätte mit dem höchsten Programmanteil heimischer Produktionen ist.

 

Als besonders erfolgreich erwiesen sich letztes Jahr die zeitgeschichtlichen Schwerpunkte zum Republikjubiläum, die Ausstellung Die Stadt ohne, die Retrospektiven Nachbilder – Die NS-Zeit im Ö-Kino100 Jahre Republik – KinoresonanzenZeitenwende 1918, die Wiederaufführung der neu restaurierten Fassung von DIE STADT OHNE JUDEN, oder auch die Personalen zu Karin Brandauer, Romy Schneider und Axel Corti. Auch die Kinostarts und die monatlichen Reihen zum Jüdischen Film, zum Avantgardefilm sowie die Film:Universität und die Kinderfilm-Schiene verzeichnen immer wieder ausverkaufte Vorstellungen.

 

Erfreulich ist auch die internationale Resonanz auf die Programmarbeit des Filmarchiv Austria. Neben der 2018 besonders intensiven medialen Berichterstattung ist es erstmals gelungen, eine im Haus produzierte Ausstellung, nämlich die anlässlich der Restaurierung von DIE STADT OHNE JUDEN als Beitrag zum Republikjubiläum entwickelte Themenschau Die Stadt ohne auch international zu präsentieren, fixiert wurden bereits Stationen im NS-Dokumentationszentrum München (Mai bis November 2019) und im Jüdischen Museum Augsburg (Dezember 2019 bis März 2020).