Houchang Allahyari

PASOLINI INSZENIERT SEINEN TOD

Director:
Houchang Allahyari
Release Year:
1985
Country:
A

BUCH:
Houchang Allahyari, Robert Hunger-Bühler, nach dem Stück Così parlò Pasolini von Ramòn Pareja
KAMERA:
Horst Hubbauer
MUSIK:
Fritz Würzler
MIT:
Robert Hunger-Bühler, Margit Schrage, Georg Heinke, Stefan Fleming

LÄNGE:
65 min
FORMAT:
Farbe, 16mm
FASSUNG:
deutsche Originalfassung

Vorfilm:
DIE WAHRHEIT
REGIE:
Houchang Allahyari
JAHR:
1978
LAND:
A

LÄNGE:
9 min
FORMAT:
Farbe, DCP
FASSUNG:
deutsche Originalfassung

Vorfilm:
TROTZ ALLEDEM …
REGIE:
Houchang Allahyari
JAHR:
1982
LAND:
A

LÄNGE:
24 min
FORMAT:
Farbe, DCP
FASSUNG:
deutsche Originalfassung

Die Umstände vom Tod des Dichters, Malers, Philosophen, Kommunisten und Filmemachers Pier Paolo Pasolini geben bis heute Rätsel auf – und auch sein Leben ist Teil spannender Aufarbeitungen, etwa zuletzt durch Abel Ferrara. In Allahyaris Langfilmdebüt dreht Pasolini einen Film über sein Leben und spielt selbst die Hauptperson. Immer wieder werden die Arbeiten an dem mythologisch-symbolisch aufgeladenen Werk durch »Dokumentarszenen« unterbrochen, die Pasolini bei der Arbeit zeigen. Seine offen deklarierte Homosexualität und seine Filme, die – wie er – von der Justiz verfolgt werden, drängen ihn immer mehr in die Rolle des Außenseiters. So entsteht die faszinierende, fiktive psychoanalytische Studie eines großen Künstlers. Zum Auftakt: zwei der ersten erhaltenen Arbeiten Allahyaris, in denen er spielerisch die Möglichkeiten des Mediums auslotet. (Florian Widegger)