Wien wie noch nie II

DER KILLER VON WIEN | DER WÜRGER KOMMT AUF LEISEN SOCKEN

Director:
Sergio Martino | Guido Zurli
Release Year:
1971
Country:
I/E | BRD/I



DER KILLER VON WIEN:

Orignaltitel:
LO STRANO VIZIO DELLA SIGNORA WARDH
BUCH:
Ernesto Gastaldi, Eduardo Manzanos Brochero
KAMERA:
Emilio Foriscot
MUSIK:
Nora Orlandi
MIT:
George Hilton, Edwige Fenech, Cristina Airoldi, Alberto de Mendoza

LÄNGE:
96 min
FORMAT:
Farbe, 35mm
FASSUNG:
deutsche Fassung

DER WÜRGER KOMMT AUF LEISEN SOCKEN:

Orignaltitel:
LO STRANGOLATORE DI VIENNA
BUCH:
Dag Molin, Dick Randall
KAMERA:
Augusto Tiezzi
MUSIK:
Alessandro Alessandroni
MIT:
Victor Buono, Franca Polesello, Brad Harris, Karin Field, Dario Michaelis

LÄNGE:
83 min
FORMAT:
Farbe, 35mm (aus der Sammlung des Österreichischen Filmmuseums)
FASSUNG:
deutsche Fassung

Vorfilm:
WIEN STADT MEINER TRÄUME
REGIE:
H. Svoboda
JAHR:
1960–1965
LAND:
A

MUSIK:
André Kostelanetz
MIT:
Ilse Maria Endo

LÄNGE:
5 min
FORMAT:
Farbe, DCP (aus der Sammlung des Österreichischen Filmmuseums)
FASSUNG:
stumm

So wirklich kam die österreichisch-italienische Filmfreundschaft in der Blütezeit des Bahnhofskinos nicht vom Fleck. Aber immerhin erscheinen 1971 gleich zwei wunderbare »Gialli« – jene Spezialform des südländischen Thrills, die sich in dieser Dekade größter Beliebtheit erfreut. Sergio Martino schickt Schönheit Edwige Fenech auf einen psychedelischen Trip durch die Hauptstadt, wo ihr brutaler Ex-Lover bereits auf sie wartet. Eine total stylische Zeitreise! Guido Zurlis Film ist hingegen bodenständiger, hemdsärmliger, geht es doch um einen stämmigen Wiener Metzgermeister, der die Freuden der Wurstherstellung mittels Menschenfleisch entdeckt – und damit sein Geschäft zum Brummen bringt. Eine kulinarische Kuriosität! Zum Auftakt: italienische Touristinnen zu Besuch in Wien. (Florian Widegger)