Kino wie noch nie

CAFÉ ELEKTRIC

Director:
Gustav Ucicky
Release Year:
1927
Country:
A

Buch:
Jacques Bachrach, nach den Bühnenstücken Die Liebesbörse und Frauen, denen man nachts begegnet von Felix Fischer
Kamera:
Hans Androschin
Mit:
Igo Sym, Fritz Alberti, Marlene Dietrich, Willi Forst, Nina Vanna, Albert Kersten

Länge:
87 min
Format:
s/w, DCP
Fassung:
deutsche Zwischentitel
Mit Live-Musikbegleitung von Ernst Molden und Walther Soyka (27.6.) und Benedikt Vecsei (28.6.)
Digital restaurierte Fassung des Filmarchiv Austria

Es ist eines jener verborgenen Großstadtasyle, in denen sich die lichtscheuen Existenzen ein Stelldichein geben. Viele Wege führen in die Halbwelt des Café Elektric, aber nur wenige wieder hinaus. Mädels, die im Schein der Straßenlampen nach den Käufern ihrer Körper suchen, finden sich ebenso ein wie Nachtschwärmer und allerhand finstere Gestalten. Wahrhaftiges trifft hier auf Täuschung, Triebe auf Träume und Gefühle, Besitz und Geld auf Abhängigkeit. Ein atmosphärisch dichter, in seiner unmittelbaren und unsentimentalen Darstellung des Wiener Milieus heute noch bestechender »Sittenfilm« – und der Startschuss für drei großen Karrieren. (Silvia Breuss)

  • Stempel Cinema Session