V'20: Austrian Auteurs

ALKESTE – DIE BEDEUTUNG, PROTEKTION ZU HABEN

Director:
Antonis Lepeniotis
Release Year:
1970
Country:
A

BUCH:
Antonis Lepeniotis, nach Alkestis von Euripides
KAMERA:
Edgar Osterberger
MUSIK:
Erich Kleinschuster
MIT:
Hellmuth Hron, Gerald Florian, Ingrid Olofsson, Heinz Marecek, Eva Heide Frick, Dieter Schrage, Dieter Berner, Inge Altenburger, Jolanthe Wührer

LÄNGE:
89 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
deutsche Originalfassung

Adi (Admitos) steht unter dem Schutz von Apollo, dem Sohn eines Mannes mit Geld und Beziehungen. Die zwei sitzen im Gefängnis, man verdächtigt sie des Mordes, hat aber keine Beweise: so lässt man sie laufen. Adi liebt Claudia (Alkeste), die Lebensgefährtin seines Erzfeindes, der in einem – metaphysischen – Duell den Tod findet. Die Macht des Apollo ist mit Adi, der daraufhin sogar den Tod zu überwinden weiß, nach der Apokalypse … Cocteaueske Fantasien von der Antike, erfunden in Wiener Höfen und Gassen, runtergerissen als heller Gangsterfilm, ganz flüssig in der Inszenierung, bisweilen dokumentarisch anmutend. Henri Langlois fand den Film symphatisch und lud Lepeniotis mit seinem Langfilmdebüt in die Cinémathèque française ein. (Olaf Möller)